Eintrag Nr. 1483

„Bis Januar Hälfte der berechtigten Kinder impfen“

„Die ersten Kinder unter zwölf Jahren haben in Thüringen ihren Piks gegen Corona erhalten. Nun soll die Impfkampagne schnell vorangehen - auch wenn für die Kleinen individuell mehr Zeit eingeplant wird. [...]

 In Thüringen gibt es nach Ministeriumsangaben rund 131 000 Kinder zwischen fünf bis elf Jahren.

An den Impfstellen des Landes werden Kinder- und Jugendärzte sowie erfahrene Fachärzte für Allgemeinmedizin, die auch Kinder behandeln, Kinder von fünf bis elf Jahren impfen, sagte die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT), Annette Rommel. Diese seien in der Lage einzuschätzen, ob eine Impfung für ein Kind möglich ist und könnten auch Aufklärung für die Eltern leisten. Auch mehr Zeit als bei Erwachsenen werde für Kinderimpfungen eingeplant. Sie erwarte, dass etwa eine Viertelstunde pro Kind zur Verfügung steht.

«Ich denke das ist das Wichtigste, dass man das gut vorher entscheidet und miteinander bespricht», sagte Werner. Viele Kinder machten sich sehr große Sorgen und wollten sich selbst schützen oder ihre Verwandten, die sich vielleicht nicht impfen lassen könnten.

Auch zur Entspannung an der Situation an Schulen wollten viele von ihnen beitragen, erläuterte die Ministerin weiter. Die Impfung sei gut erprobt und man wisse, dass sie nur wenige Nebenwirkungen habe. Sie schütze vor einer Ansteckung, vor einer Erkrankung und vor einem schweren Verlauf. Für die Gruppe der 12-17-Jährigen, die schon länger geimpft werden können, hatte das Gesundheitsministerium zuletzt erste Zahlen veröffentlicht, wonach es nur etwa 0,19 Prozent Impfdurchbrüche mit symptomatischen Verlauf in der Gruppe gegeben hatte. [...] "

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