Eintrag Nr. 1052

„Wie viele Menschenleben darf es kosten, ohne Maske vor dem Joghurtregal im Supermarkt zu stehen?“

„Wie viele Menschenleben darf es kosten, ohne Maske vor dem Joghurtregal im Supermarkt zu stehen? Wir sollten ehrlich sagen, was uns unsere Bequemlichkeit wert ist: viele Tote, jeden Tag.

Seit es Corona gibt, sagen Fachleute, dass wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben, weil es nicht mehr verschwindet. Das klingt naheliegend, ist praktisch gesehen aber eine Zumutung. Wer nicht will, dass unschuldige Menschen sterben, muss den ewigen Lockdown verhängen. Wer das für übertrieben hält, muss stattdessen eine Frage zulassen, auf die es keine vernünftige Antwort gibt: Wie viele Menschenleben ist es mir wert, ohne Maske vor dem Joghurtregal im Supermarkt zu stehen? Wie viele können sterben, damit ich nicht mehr dauernd unangenehm kitzelnde Teststäbchen in der Nase habe?

Die Frage ist keineswegs polemisch, weil der Zusammenhang zwischen Masken, Tests und Totenzahlen erwiesen ist. Die Frage klingt nur deshalb schrill, weil man sie eigentlich nicht beantworten kann."